Tennisarm-Behandlung Hamburg (Epicondylitits radialis)

Bei dem umgangssprachlich als Tennisarm oder Tennisellenbogen bezeichneten Schmerz, der meist Sportler trifft, handelt es sich um einen schmerzhaften Reizzustand. Man spricht auch von einer Knochenhautentzündung. Diese chronische Entzündung betrifft den Bereich des vorspringenden Teils am unteren Ende des Oberarmknochens und verursacht zunächst stechende Schmerzen und kann zunehmend zu Beeinträchtigung des gesamten Unterarms führen.

In der Regel ist der Tennisellenbogen bei Personen, die Schlägersportarten wie Tennis, Badminton oder Golf ausüben und nicht weniger selten auch bei Studenten anzutreffen. Grund ist die starke Überbeanspruchung der Unterarmstreckmuskulatur, wodurch die Knochenhaut und die umliegenden Sehnenanteile gereizt werden. Überbelastungen können durch alltägliche Tätigkeiten auftreten wie beispielsweise Handwerkern, Tennis spielen, langes Arbeiten am Schreibtisch und Computer.

Liegt eine Knochenhautentzündung erstmal vor, kann sie einen chronischen Verlauf nehmen, sofern keine frühzeitige Behandlung eingeleitet wird. Denn durch eine permanente bzw. regelmäßige Überbelastung kann sich der Entzündungszustand nicht mehr von selbst regulieren. Dies hat zur Folge, dass sich auch die Beschwerden verschlechtern. Aus anfänglichem Druckschmerz kann dann eine Funktionsbeeinträchtigung des Arms oder der Hand und Finger entstehen, sodass selbst Greifen oder Händeschütteln fast unmöglich erscheinen.

Behandlung eines Tennisarms

Weil viele Betroffene die Beschwerden anfangs verharmlosen, wird häufig erst relativ spät eine Behandlung eingeleitet. In solchen Fällen stoßen dann die Möglichkeiten konservativer Behandlungsmöglichkeiten (z.B. Cortison-Spritzen, Kinesio-Taping, Friktionsmassage) meist an ihre Grenzen und eine Operation des Tennisarms bietet die letzte Möglichkeit auf eine dauerhafte Heilung und Beseitigung der Schmerzen.

Je nach Schwere der Entzündung und der damit einhergehenden Instabilität können unterschiedliche Verfahren zum Einsatz kommen. Gängig ist die OP nach Hohmann, die eine Entfernung der Entzündungsherde und Stabilisierung der Sehne zum Ziel hat. Zusätzlich hierzu kann auch eine Durchtrennung der Nerven im Ellbogenbereich sinnvoll sein, um die Schmerzleitung zu unterbrechen und die Beschwerden langfristig zu lindern (Wilhelm-Methode).

Welche OP-Methode im Einzelfall sinnvoll ist, entscheidet sich durch eine umfassende Diagnostik im Vorfeld der Behandlung. Unsere Praxis für Handchirurgie berät Sie hierzu gerne ausführlich und bespricht Ihre individuellen Behandlungsoptionen. Bei Interesse nehmen Sie Kontakt mit uns auf unter 040 – 89 25 60. Wir freuen uns auf Sie.