Handgelenksarthrose Hamburg
Individuelle Therapiekonzepte für ein stabiles Handgelenk
Unter einer Handgelenksarthrose in Hamburg, auch Radiokarpalarthrose genannt, versteht man den Verschleiß des Handgelenkes, der durch eine Knorpelschädigung hervorgerufen wird. Als Folge reduziert sich der Knorpel und die Gelenkknochen zwischen Elle und Speiche sowie Handwurzelknochen reiben gegeneinander. Mit zunehmendem Alter wird es wahrscheinlicher an einer Handgelenkarthrose zu erkranken, da sich die Gelenke auf natürliche Weise abnutzen.
Durch den Knorpelverlust entstehen dann fortwährend Schmerzen und eine eingeschränkte Beweglichkeit der Hand, die insbesondere bei alltäglichen Tätigkeiten und Belastungen auftreten. Bereits das Tragen von Einkaufstaschen oder das Aufdrehen von Wasserflaschen kann schmerzhaft sein. Viele Patienten klagen auch über Wetterfühligkeit, die bei Kälte und Nässe in Erscheinung tritt und die Schmerzen verschlechtert. Ihre Handchirurgie in Hamburg unterstützt Sie mit einer gezielten Behandlung.
Chirurgische Behandlung der Handgelenksarthrose
Neben einer Schienenversorgung und Schmerztherapie sowie Physio- oder Ergotherapie kann manchmal der Zustand der Hand eine intensivere Behandlung erfordern. In solchen Fällen ist im Rahmen einer Gelenkspiegelung eine Gelenksäuberung möglich. Dieser Eingriff gibt nicht nur Aufschluss über den Zustand des Knorpels, des Knochens und der Bänder, sondern ermöglicht auch die Entfernung des entzündeten Gewebes. Auch können die Gelenkschmerzen durch eine Durchtrennung der schmerzleitenden Nervenfasern gelindert werden.
Ist der Gelenkknorpel so schwer geschädigt, dass diese Maßnahmen keinen Erfolg versprechen, kann dauerhafte Beschwerdefreiheit mit einer teilweisen Versteifung des Handgelenks erreicht werden. Zwar ist die Gesamtbeweglichkeit des Handgelenks dann reduziert, dennoch verbleibt eine ausreichend gute Beweglichkeit, die eine Streckung und Beugung ermöglicht. Alternativ besteht die Möglichkeit, ein künstliches Handgelenk einzusetzen.
Besonderheit Daumensattelgelenkarthrose (Rhizarthrose)
Die Daumensattelgelenkarthrose ist eine der häufigsten Handgelenksarthrosen und ein besonderer Schwerpunkt in meiner Praxis. Frauen sind häufiger davon betroffen als Männer. Die Entzündung, die dort wo der Daumen beginnt, ihren Ursprung hat, kann im Anfangsstadium u.a. mit konservativen Mitteln, wie Hyaluronsäure Injektionen, behandelt werden. Bei nicht erfolgreicher konservativer Behandlung kommen dann Operationen wie die Arthroskopie, die Eigenfetttransplantation, die Entfernung des Vieleckbeins aber auch das Einsetzen eines künstlichen Daumensattelgelenks in Frage.

